Energetisch-vegetative Stressregulation 2017-02-01T00:45:39+00:00

Energetisch-vegetative Stressregulation nach Herbst®

Stress ist die Würze des Lebens – aber zuviel Gewürz ist eben auch nicht gut.

Wenn gesagt wird, Stress sei die Würze des Lebens, ist damit gemeint, dass eine kurzzeitige körperliche und emotional/mental anregende Aktivierung als angenehm oder lustvoll, leistungssteigernd und motivierend erlebt wird.

Chronisch angespannte Situationen und Dauerbelastungen führen hingegen dazu, dass der Organismus seine Fähigkeit zur homöostatischen Selbstregulation verliert. Dadurch kann es zu gesundheitsschädlichen Folgen in praktisch allen Organsystemen kommen.

Auch eine akute Situation kann schwer zu bewältigen sein, wie z.B. ein Unfall, eine unerwartete Kündigung, der Tod eines nahen Angehörigen, Gewalterfahrungen oder ähnliche schockhafte Erlebnisse.

Ratschläge wie „ Jetzt beruhige dich doch!“ und „Entspann doch erst mal“ oder „Organisier deinen Alltag durch“  funktionieren nicht.

Wenn wir unter Stress stehen, können wir uns nicht “einfach beruhigen”, denn das Stammhirn ist aktiviert. Das Stammhirn ist der älteste Bereich unseres Gehirns, und dort findet kein logisches Denken statt. Verstandesgesteuerte Lösungsvorschläge erzeugen daher eher ein Gefühl des Versagens, als dass sie konstruktiv umgesetzt  werden können. Sie können das Problem sogar noch verstärken.

Stressmuster werden am effektivsten durch körperliche Interventionen durchbrochen, z.B. durch achtsamkeitsbasiertes Yoga oder Joggen, Tanz oder Malen.

Die Energetisch-vegetative Stressregulation nach Herbst® setzt zunächst auf körperlicher Ebene an.

Dabei werden vor allem körperpsychotherapeutische und bindungsenergetische Interventionen gewählt, die direkt mit den Stammhirnfunktionen assoziiert sind. Sie stimulieren das parasympathische Nervensystem, jener Teil des Nervensystems, der Entspannung und Regeneration bewirkt.

Im Einzelnen umfassen die Methoden:

  • Atemtherapeutische Techniken
  • Bindungsenergetische Interventionen ->Halten des Klienten an unterschiedlichen Körperstellen
  • Peristaltik-Arbeit nach Gerda Boyesen -> u.a. ausleitende Massagen
  • Achtsamkeitsbasiertes Training zur dynamischen Entspannung
  • Bei einer Anpassungsstörung genügen oft wenige Behandlungsstunden um die Selbstregulation zu aktivieren. Dadurch werden die Lösungsressourcen wieder zugänglich und die Symptomatik löst sich auf.

Bei einer chronischen Überforderungssituation bedarf es zusätzlich psychotherapeutischer Arbeit, in der konstruktive Wege im Umgang mit den Erlebensprozessen entwickelt werden.

Beispiele, in denen energetisch-vegetative Stressregulation nach Herbst® unterstützen kann:

  • Körperliche oder emotionale Erschöpfungszustände (u.a. Schlafstörungen, Ausweglosigkeit)
  • Psychosomatische Symptome (u.a. Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Störungen)
  • Geistig-mentale Erschöpfung (u.a. Abbau der kognitiven Leistungsfähigkeit)
  • Alle Formen von Anpassungsstörungen (s.o.)

Wirkung beim Klienten:

Während der Behandlung liegen die Betroffenen bequem auf einer Liege, gelangen in einen tiefen Entspannungszustand und schlafen häufig sogar ein. Vielfach wird bereits nach der ersten Behandlung von qualitativen Schlaf- und Stimmungsverbesserungen berichtet. Innerhalb weniger Behandlungen (2-5) geht es einer Mehrheit der Patienten wieder deutlich besser. Trainieren die Betroffenen gleichzeitig Techniken zur dynamischen Entspannung, ergibt sich eine nachhaltige Wirkung.